von Daniel Kehlmann
Ein Stück für zwei Schauspieler und eine Uhr

Heilig Abend

Eine Produktion des Residenztheaters München

Mi., 15. Mai 2019, Beginn 20 Uhr
Do., 16. Mai 2019, Beginn 20 Uhr

Hamburger Spielort: St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg


Karten: € 48, € 38, € 30, € 24, € 18 (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis — keine Gruppen) Vorverkauf: Kasse im St. Pauli Theater (Tel.: 040 / 47 11 06 66), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online

Mi., 15. Mai 2019
Beginn 20 Uhr
Ticket
Do., 16. Mai 2019
Beginn 20 Uhr
Ticket

 


Mit: Sophie von Kessel, Michele Cuciuffo,

Regie: Thomas Birkmeir, Bühne: Andreas Lungenschmid, Kostüme: Irmgard Kersting, Licht: Gerrit Jurda, Dramaturgie: Laura Olivi

24. Dezember, 22:30 Uhr. Eine Frau wird verhört. Judith, Professorin für Philosophie. Angeblich weiß sie nicht, warum. Thomas, Polizist, hat sie auf dem Weg zu ihren Eltern verhaftet. Er weiß alles über sie und behauptet, Judith habe gemeinsam mit ihrem Ex-Mann für Mitternacht ein Attentat geplant. »Wo ist die Bombe?«, fragt Thomas. »Das war ja alles ganz nett, dass wir uns unterhalten, dass wir uns ein wenig kennenlernen konnten. Aber jetzt müssen wir zur Sache kommen.« Thomas will Judith ein Geständnis abpressen. Wird sie aussagen? Unaufhaltsam tickt die Uhr. Doch Judith beginnt, den Staatsdiener ihrerseits mit Fragen in die Enge zu treiben. Sind das alles nur Worte und Theorien, oder ist Judith tatsächlich zur Gewalt bereit? Was hat sie einst in Südamerika gemacht, und was hat es mit dem Bekennerschreiben auf ihrem Computer auf sich? Dort steht es doch: »Wir bekennen uns zu dieser Aktion, gesetzt zur Mitternacht des vierundzwanzigsten Dezember.« Oder?

Für Daniel Kehlmann, Autor der Romane »Die Vermessung der Welt« und »Tyll«, ist Gut und Böse, Richtig und Falsch in seinem Stück für zwei Personen und eine Uhr immer auch eine Frage der Zeit. High Noon an Heilig Abend.


»Zwei absolut unterschiedliche Welten prasseln hier aufeinander, die Daniel Kehlmann hochdramatisch und psychologisch fulminant in diesem Theaterstück aufgezeichnet hat. […] so sind die schauspielerischen Leistungen in diesem Zweipersonen-Stück geradezu hinreißend […] Ein Schauspielerlebnis der Sonderklasse im Münchner Residenztheater.« DONAUKURIER

»90 Minuten liefern sich Polizist und Professorin ein Wortgefecht über Gut und Böse, Richtig und Falsch. [...] Die beiden Schauspieler geben auf der Bühne alles [...]« WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN 

»[...] die Dialoge sind so messerscharf, das Gespräch so fesselnd, dass man seine Ohren und auch seinen Blick gar nicht von den beiden Darstellern abwenden mag. [...] Das fantastische Textbuch lässt den beiden aber auch jeden Raum zur Entfaltung, den sie in vollem Maße nutzen. Selten hat ein Duo auf der Bühne besser harmoniert [...]« KULTUR IN MÜNCHEN.DE


»Heilig Abend« ist Daniel Kehlmanns drittes Theaterstück. Der deutsch-österreichische Schriftsteller erlangte jedoch vor allem für seine Romane weltweite Anerkennung, darunter «Ich und Kaminski«, »Die Vermessung der Welt« und jüngst »Tyll«. Jede Neuerscheinung des Autors erregt ein breites öffentliches Interesse, seine Bücher sind Top-Seller. Kehlmann erhielt diverse Auszeichnungen; neben Literaturpreisen (u. a. Per-Olov-Enquist-Preis, Thomas-Mann-Preis, Frank-Schirrmacher-Preis) auch den Nestroy-Theaterpreis.

Die in Mexiko geborene Schauspielerin Sophie von Kessel fand in München ihre künstlerische Heimat — erst an den Kammerspielen, jetzt im »Resi«. Berühmt machten sie ihre Filmrollen z.B. an der Seite von Charlton Heston und Alain Delon (in der Fernsehserie »Frank Riva«). Beim Salzburger »Jedermann« spielte sie mehrfach die Buhlschaft.