Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos, in einer Fassung für die Bühne von John von Düffel

GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN

Eine Koproduktion des Hamburger Theater Festivals
mit dem Burgtheater Wien

Eröffnung des Hamburger Theater Festivals
durch den Intendanten Dr. Nikolaus Besch

Sa., 25. Mai 2024, Beginn 20 Uhr - PREMIERE
So., 26. Mai 2024, Beginn 20 Uhr

Im St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg


Karten: € 58, € 48, € 39, € 30, € 20 (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis — keine Gruppen) Vorverkauf: Kasse im St. Pauli Theater (Tel.: 040 / 47 11 06 66), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online

Sa., 25. Mai 2024
Beginn 20 Uhr
Ticket
So., 26. Mai 2024
Beginn 20 Uhr
Ticket

 


Mit: Caroline Peters, Martin Wuttke

Einrichtung: Jan Bosse, Kostüme: Tabea Braun, Musik: Carolina Bigge, Übersetzung aus dem Französischen: Natascha Görde

Ein theatraler Leckerbissen gleich zur Eröffnung des Festivals. Nach der Premiere in Hamburg wird das Projekt vom Burgtheater Wien in den Spielplan aufgenommen und dort mit jeder Vorstellung sukzessive weiterentwickelt: Caroline Peters und Martin Wuttke messen ihre Kräfte als Marquise de Merteuil und Vicomte de Valmont, zwei der faszinierendsten, boshaftesten, klügsten und hintertriebensten Gestalten der Literaturgeschichte. Die beiden Hochadligen, in vergangenen Zeiten durch eine Affäre verbunden, loten ihre Hassliebe zueinander in immer tiefere Abgründe aus. Ihre Opfer dabei: eine tugendhafte verheiratete Dame, ein junges Mädchen, ein stürmischer Liebhaber — und sie selbst.

Die Merteuil ist ihrer Zeit weit voraus, eine unkonventionelle Frau, subtil, politisch, rollenkritisch, machtbewusst und, ja, intrigant. Valmont ist der einzige, der ihr ebenbürtig scheint in seiner geistigen Quecksilbrigkeit, seinem unheilvollen Sinn für Zerstörung. Die Marquise und der Vicomte — Glanzrollen für Peters und Wuttke — sind die Marionettenspieler dieser Geschichte, in deren Fäden sich erst andere und dann sie selbst fatal verfangen.

Diese Koproduktion des Festivals mit der Wiener Burg lehnt sich an die Festivalreihe »Leseproben« an, in der starke Stoffe von großartigen Schauspielern in einer offenen Form zwischen Lesen, Proben und Anspielen auf die Bühne gebracht werden. In »Gefährliche Liebschaften« soll es einen Schritt weiter gehen: Erstmals wird mit Jan Bosse ein sehr renommierter Regisseur den Schlagabtausch aninszenieren und ins Spiel bringen. Es gilt, eine dramatische Wundertüte zu öffnen, mit noch mehr Theater und Kopfkino als bisher!