Aischylos

AGAMEMNON

Eine Produktion des Residenztheaters München mit dem Athens Epidaurus Festival

Mi., 5. Juni 2024, Beginn 19:30 Uhr
Do., 6. Juni 2024, Beginn 19:30 Uhr
Einführung in das Stück mit Regisseur Ulrich Rasche am 5. Juni um 18:30 Uhr*

Im Deutschen Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg


Karten: € 69, € 58, € 46, € 28, € 18 (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis — keine Gruppen) Vorverkauf: Kasse im Deutschen Schauspielhaus (Tel.: 040 / 24 87 13), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online

Mi., 5. Juni 2024
Beginn 19:30 Uhr
Ticket
Do., 6. Juni 2024
Beginn 19:30 Uhr
Ticket

 


Mit: Pia Händler, Thomas Lettow, Moritz Treuenfels, Niklas Mitteregger, Max Rothbart, Liliane Amuat, Anna Bardavelidze, Barbara Horvath, Myriam Schröder, Lukas Rüppel, Live-Musik: Sebastian Hausl, Felix Kolb, Cristina Lehaci, Fabian Strauss

Inszenierung und Bühne: Ulrich Rasche, Komposition und Musikalische Leitung: Nico van Wersch, Kostüme: Romy Springs­guth, Chorleitung: Jürgen Lehmann, Licht: Gerrit Jurda, Dramaturgie: Michael Billenkamp

Lassen Sie sich mitreißen von diesem überwältigenden Theaterereignis: Erstmals ist eine der legendären und viel diskutierten Inszenierungen des Regisseurs und Bühnenbildners Ulrich Rasche beim Festival in Hamburg zu erleben. Die wuchtige antike Tragödie »Agamemnon« übersetzt er in be­zwingende Bilder, archaische Bewe­gungsmuster und ein berauschendes Klang-Gewand, das die Protagonisten des antiken Dramas gänzlich umhüllt. Ein Großereignis!

König Agamemnon kehrt nach zehn­jährigem Kampf gegen Troja heim, nicht ahnend, dass ihn hier der Hass seiner Ehefrau Klytämnestra erwartet. Diese kann ihm nicht verzeihen, dass er ihre gemeinsame Tochter Iphigenie geopfert hat, um auf dem Weg nach Troja bei den Göttern günstige Winde für seine Kriegsflotte zu erbitten. Nun wird Klytämnestra den Mord an ihrer Tochter rächen. Doch jede Bluttat ver­langt nach einer weiteren — mit ihrem Handeln besiegelt Klytämnestra auch das Schicksal ihrer beiden anderen Kinder, Elektra und Orest.

Vor 2500 Jahren schrieb Aischylos mit »Agamemnon« den Auftakt zu seiner Tragödientrilogie »Orestie«. Er schildert darin den tödlichen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt als Ursa­che für Krieg, Leid und Verderben und zeigt, wie sich dieser durchbrechen lässt. Die »Orestie« gilt deshalb bis heute als Plädoyer für Demokratie und Frieden.


»Es ist absolut faszinierend und zu­gleich immer wieder überraschend, welche Bandbreite von Empfindungen und Haltungen der neunköpfige Chor ausdrücken kann. Jeder Schritt, jede Krümmung der Körper beschwört etwas Anderes, Neues herauf.« NACHTKRITIK.DE

»In ihrer fesselnden Darstellung ge­lingt Pia Händler das große Wunder, im Grunde die gesamte abgründige Fa­miliengeschichte und die verhängnis­volle Kette entsetzlicher Gräueltaten zu verdichten. […] Als Klytämnestra aber leistet Pia Händler Überragendes. Ihre Darstellung zählt zum Größten der vergangenen Jahre: Chapeau!« BAYERISCHE STAATSZEITUNG

»Die Art, in der Regisseur Ulrich Rasche den Chor inszeniert, wie er ihn formt und fasst, zur Person macht und dann wieder ins Unbestimmte einer objektiven Instanz entlässt, ist das herausragende Ereignis dieses Thea­terabends.« FAZ.NET

»135 Minuten lang hält Ulrich Rasches Inszenierung mühelos die Spannung, denn sie ist bis ins Detail perfekt aus­gearbeitet.«
AUGSBURGER ALLGEMEINE

»Die geniale Schauspielmusik von Nico van Wersch — seit Langem das Beste in diesem Genre — ist gemein­sam mit dem Chor die treibende Kraft.« BAYERISCHE STAATSZEITUNG


Der Regisseur und Bühnenbildner Ulrich Rasche wird für seine bildgewaltigen und musikalischen Inszenierungen gefeiert. Die im Festival gezeigte Produktion brachte er 2022 vor 10.000 Zuschauern im Amphitheater in Epidaurus (Griechenland) zur Premiere. Jetzt kommt die gewaltige Produktion nach Hamburg — ein Kraftakt! Rasche beherrscht das sogenannte Überwältigungstheater wie kein zweiter; er wurde mehrfach ausgezeichnet, einige seiner Produktionen wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen und erhielten den renommierten Nestroy-Preis.

Kongenial ist die Arbeit des Komponisten Nico van Wersch, dessen Musik ein Kraftfeld des Abends ist. Van Wersch ist Postgenrekomponist, Klangkünstler und Musiker. Er arbeitete bereits mehrfach mit Ulrich Rasche, entwarf Echtzeit-Kompositionstechniken, die auf diese gemeinsamen Arbeiten zugeschnitten waren. Darüber hinaus war er als Gitarrist u.a. beim Ensemble Modern tätig.


 *Die Plätze bei den Einführungen sind kostenfrei für Karteninhaber der am selben Tag stattfindenden Vorstellung, aber sie sind begrenzt! Bitte kommen Sie frühzeitig; sobald die Räume voll sind, können wir aus Sicherheitsgründen keine weiteren Besucher zulassen. Wir bitten um Verständnis.