: COURTELINE, CAMI, CHARMS

ZWISCHENFÄLLE

Eine Produktion des Burgtheaters Wien

So., 19 Oktober 2014, Beginn 19 Uhr
Mo., 20. Oktober 2014, Beginn 19 Uhr
Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
Karten: € 69, € 58, € 46, € 28, € 16 (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis – keine Gruppen)
Vorverkauf: Kasse im Schauspielhaus (Tel.: 040 / 24 87 13), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
So., 19. Oktober 2014, 19 Uhr
Mo., 20. Oktober 2014, 19 Uhr
Mit Andrea Clausen, Corinna Kirchhoff, Elisabeth Orth, Johanna Wokalek, Daniel Sträßer, Roland Koch, Markus Meyer, Hans-Michael Rehberg, Udo Samel, Peter Simonischek,
Stuntman: Tom Hanslmaier

Regie: Andrea Breth, Bühnenbild: Martin Zehetgruber, Kostüme: Moidele Bickel, Licht: Friedrich Rom, Dramaturgie: Wolfgang Wiens, Sounddesign: Alexander Nefzger, Prouktionsleitung: Constanze Albert

Andrea Breth bringt mit »Zwischenfälle« über fünfzig verschiedene Fragmente aus unterschiedlichen Textvorlagen zusammen. Kurzszenen und Improvisationen zu Prosaminiaturen der Autoren Daniil Charms, Georges Courteline und Pierre Henri Cami ergeben ein Panorama der unterschiedlichsten ZWISCHENFÄLLE, in denen zehn Darsteller in beinahe neunzig Rollen aufeinandertreffen.
Amüsant, musikalisch und auf ungewöhnliche Art gehen sie den Fragen des Alltags nach. Was hat es zu bedeuten, dass zwei Menschen gleichzeitig von einem Dach fallen? – Ist es nicht eigentlich eine Zumutung, dass man jeden Morgen pünktlich im Büro zu erscheinen hat? – Lässt sich der persönliche Glaube auf einer Waage messen? – Besteht die Gefahr, dass die britische Insel in den Ozean hinaustreibt?

»Mich interessiert nur der ›Quatsch‹: nur das, was keinerlei praktischen Sinn hat; mich interessiert das Leben nur in seiner unsinnigen Erscheinung «, bekannte der russische Avantgardist Daniil Charms. Brüder im Geiste sind die französischen Farcenautoren Georges Courteline und Pierre Henri Cami.


»Dieser Abend ist ein Fest genialer Schauspieler« Süddeutsche Zeitung 

»Die Aufführung ist von einem atemberaubenden Reichtum an Einfällen …« Die Presse 

»Andrea Breth inszeniert […] eine Weltkomödie in Splittern und Brüchen. Daraus wird das Witzwunder der Saison. Mit überwältigenden Schauspielern.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»90 Rollen für ihre zehn Darsteller. Die sich mit explodierender Spielfreude, mehr oder minder requisitenlos, mit bloßer Darstellungskraft dem Surrealen, Satirischen, Schwarzhumorigen, Absurden hingaben. Dada trifft gaga sozusagen. […] Ein Bravo an alle für diese großartig genau choreografierten Auftritte.« Kurier

»Gewiss handelt es sich bei den Wiener >Zwischenfällen< auch um ideales Schauspielerfutter. Wo sonst dürfen Mimen alles zeigen, was sie können? Doch überschreitet die Aufführung keineswegs die Grenze zu Klamauk und Schmiere. Das verdankt sich Präzision und Perfektion, in dieser Fülle kaum je zu bestaunen. Andrea Breth gelang eine Hymne an den Zauber, an die Unvergänglichkeit des  Theaters: eine Reise um die Welt in 180 Minuten.« Die Welt

»Mit der Szenenrevue >Zwischenfälle< überwindet Regisseurin Andrea Breth dank eines stupenden Ensembles die Gesetze der Theaterschwerkraft: eine atemberaubende Produktion …« Der Standard

»Das gesamte Ensemble arbeitet unglaublich präzise, es bereitet stundenlange Freude zuzuschauen« Nachtkritik

Die Regisseurin Andrea Breth erhielt zweimal den Nestroy-Theaterpreis, u. a. 2011 für die beste Regie für »Zwischenfälle«. Von den Kritikern der Zeitschrift »Theater heute« wurde sie schon 1985 zur Regisseurin des Jahres gewählt. Sie erhielt u. a. auch den Deutschen Kritikerpreis (1986), den Hessischen Kulturpreis (2004) und das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse (2009). Das Hamburger Theater Festival zeigt zum ersten Mal eine Arbeit der herausragenden Regisseurin.

Peter Simonischek gehört seit der Spielzeit 1999/2000 zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Von 2002 bis 2009 spielte er die Titelrolle im »Jedermann« bei den Salzburger Festspielen. Für seine künstlerischen Tätigkeiten auf der Bühne und im Film erhielt er viele Preise, u. a. den Grimme-Preis (2012).