WILLIAM SHAKESPEARE

RICHARD III

Eine Produktion des Schauspielhauses Zürich

Sa., 20. + So. 21. Oktober 2012, jeweils um 19 Uhr
Im Thalia Theater, Alstertor,  20095 Hamburg
Karten: € 67, € 56, € 45, € 28, € 15 (nur an der Theaterkasse: € 12 für Schüler, Studenten, Azubis)
Vorverkauf: Kasse im Thalia Theater (Tel.: 040 / 32 81 44 44), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
Sa., 20. Oktober 2012, 19 Uhr
So., 21. Oktober 2012, 19 Uhr
Mit: Michael Maertens, Christian Baumbach, Ludwig Boettger, Verena Buss, Ursula Doll, Fritz Fenne, Lukas Holzhausen, Julia Kreusch, Nicolas Rosat, Susanne-Marie Wrage, Jirka Zett

Regie: Barbara Frey, Bühne: Penelope Wehrli, Kostüme: Bettina Munzer, Licht: Rainer Küng, Dramaturgie: Thomas Jonigk
 
Richard, hässlich und verkrüppelt, ungeliebt und zum Lieben nicht fähig, beschließt »ein Bösewicht zu werden«. Sein Ziel: Die Erringung der Königskrone. Doch an dieses Ziel gelangt er nur, indem er über Leichen geht, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Auf perverse Weise ist er in seinem Handeln brillant und konsequent, in seiner Effizienz unwiderstehlich. Ihn, den Missgebildeten, umgibt die Erotik der Macht. Shakespeare hat mit Richard III. einen der größten Verführer der Theaterliteratur geschaffen. Das Stück ist auf geradezu beängstigende Weise brandaktuell.

Michael Maertens »dominiert den Abend über weite Strecken, wie es das Stück verlangt und wie es sein übergroßes Talent ihm ermöglicht. […] Zungenfertig meißelt Maertens, im Monolog wie im Pingpong-Dialog mit Stichwortgebern, die Verse der klangvollen Übersetzung von Thomas Brasch« NZZ

» … man beginnt zu ahnen, was Sprache vermag, im Theater wie in der Politik, was bei Shakespeare auf dasselbe hinausläuft. Wort ist Mord.« TAGES-ANZEIGER

»Und ein grausamer, ein großartiger Abend nimmt seinen Lauf.« NACHTKRITIK.DE

Barbara Frey ist seit der Spielzeit 2009/10 Intendantin des renommierten Schauspielhauses Zürich. Gleichzeitig führt sie Regie; im letzten Jahr zeigte das Hamburger Theater Festival ihre Regiearbeiten »Medea« und »Platonow«, im Jahr 2009 »Sturm«.