: EURIPIDES

MEDEA

Eine Produktion des Schauspielhaus Zürich

Eine Übernahme vom Deutschen Theater Berlin
So., 9. Oktober 2011, 19:00
Im Deutschen Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
Karten: € 67, € 56, € 39, € 28, € 16 (nur an der Theaterkasse: € 12 für Schüler, Studenten, Azubis)
Vorverkauf: Kasse im Schauspielhaus (Tel.: 040 / 24 87 13), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
So., 9. Oktober 2011, 19:00
Mit: Nina Hoss, Gábor Biedermann, Matthias Bundschuh, Ursula Doll, Iris Erdmann, Michael Neuenschwander, Markus Scheumann, Siggi Schwientek
Regie: Barbara Frey, Bühne: Bettina Meyer, Kostüme: Gesine Völlm, Video: Bernd Zander, Licht: Frank Bittermann, Claus Grasmeder, Dramaturgie: Katja Hagedorn, Roland Koberg
Viel hat Medea auf sich genommen, um mit Jason in Griechenland ein neues Leben beginnen zu können. Zehn Jahre später empfindet sie nur noch Enttäuschung und Wut. In Korinth, wo sie mit Jason und den beiden Kindern lebt, ist sie eine Fremde, Rechte werden ihr verweigert. Nun will Jason sie auch noch verlassen und die junge Tochter des Königs heiraten. Medeas Racheplan ist so schonungslos wie grausam: Sie ermordet nicht nur Jasons neue Braut, sondern tötet auch die eigenen Kinder.
Euripides hat mit Medea eine höchst komplexe Figur geschaffen, die ihr Tun nicht mehr als göttlich bestimmt begreift, sondern ihr Schicksal und das ihrer Kinder auf grauenerregende Weise selbst in die Hand nimmt: Bis heute stößt Medeas Mord an ihren Kindern ab und fasziniert gleichermaßen.

Barbara Freys Inszenierung mit einer atemberaubenden Nina Hoss lässt niemanden kalt.
»Man hätte Nina Hoss mitten auf eine leere Bühne stellen können: Sie hätte sie gefüllt.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Nina Hoss als schwarze Raubkatze in einem schäbigen Wohnasylcontainer, der viel zu eng für diese Exotenfrau ist. Die Inbrunst, mit der sie dann zu einer reißenden Hyäne des Schmerzes wird, ist von einer solchen Urgewalt, dass einem, wie so oft bei Nina Hoss, der Atem stockt.« (Süddeutsche Zeitung)
Nina Hoss erhielt für ihre Darstellung der Medea den Gertrud-Eysoldt-Ring. Für ihre Filmrollen bekam sie zweimal den Grimme-Preis, zudem den Deutschen Filmpreis und den Silbernen Bären.