ANTON TSCHECHOW

DIE MÖWE

Eine Produktion des Deutschen Theaters Berlin. Eine Kooperation mit Kampnagel.

Mo., 5. + Di., 6. November 2012, Beginn jeweils um 19 Uhr
Auf Kampnagel, K6, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
Karten: € 60, € 48, € 39, € 28, € 16 (nur an der Theaterkasse: € 12 für Schüler, Studenten, Azubis)
Vorverkauf: Kasse auf Kampnagel (Tel.: 040 / 27 09 49 49), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
Mo., 5. November 2012, 19 Uhr
Di., 6. November 2012, 19 Uhr

Mit: Corinna Harfouch, Jirka Zett, Christian Grashof, Kathleen Morgeneyer, Bernd Stempel, Simone von Zgliicki, Meike Droste, Alexander Khuon, Peter Pagel, Christoph Franken u. a.

Regie: Jürgen Gosch, Bühne und Kostüme: Johannes Schütz, Licht: Torsten König, Dramaturgie: Bettina Schültke
 

In Memoriam Jürgen Gosch (gestorben am 11. Juni 2009)

Der Lehrer liebt Mascha, Mascha liebt Kostja, der wiederum liebt Nina, die liebt den Schriftsteller Trigorin, der jedoch nur sich selbst liebt. In Tschechows bittersüßer Komödie »Die Möwe« geht es um die Liebe im Überstehen des Unglücks, um das Entkommen aus der Öde der Provinz und die Produktion von Kunst. Tschechow gelingt es, das Gefühlselend der leidenden Menschen in ihrer Alltäglichkeit und ihren Leerlauf in einer materiell saturierten Gesellschaft widerzuspiegeln und es gleichzeitig komisch und lachhaft wirken zu lassen.

»Diesen Abend vergisst man nicht. Er ist ein Geschenk.« TAGESSPIEGEL

»Die Inszenierung ist so etwas wie Goschs Vermächtnis geworden, dabei tut er nichts anderes, als das Stück pur und porös durch sich hindurchgehen zu lassen wie einen großen Schluck Atemluft. Und er beweist, dass er den Stein der Theaterweisen gefunden hat.« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Danke, Herr Gosch, wir verneigen uns tief.« FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Die Möwe« wurde von 'Theater heute' 2009 zur Inszenierung des Jahres gewählt und Alexander Khuon in der Rolle des Schriftstellers Trigorin mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring gewürdigt. Die vielfach ausgezeichnete Corinna Harfouch erhielt den begehrten Gertrud-Eysoldt-Ring 1996.